Selbstvergebung – die Analyse Teil 1

Jedes Ereignis in meinem Leben hat mir gezeigt, was ich bin, was ich geworden bin.
Jedes Ereignis hat mich mit dem konfrontiert was ich versucht habe all die Jahre lange zu ignorieren.
Jedes Ereignis zeigt mir auf was ich nicht aufgelöst habe und immer noch, seit es mich gibt, tief in mir trage und unterdrücke.

Das Leben hat mir gezeigt, wie und warum mir Dinge in meinem Leben widerfahren. Ich hab nur nicht daran gedacht. Ich wollte es nicht verstehen.

In meiner Kindheit habe ich stets versucht meine Aufmerksam der Person zu widmen, die mir am meisten geholfen hat. Neugierig und auch voller Lebensfreude wissen zu wollen, ob ich in dem was ich tat auch „gut“ „genug“ war.
Ich erinnere mich an die Schulzeit (Grundschule) in welcher ich eigentlich immer Ärger hatte. Ich kam nicht mit Mathe klar, wusste nicht einmal wie ich eine Uhr richtig lese. Die Aufgabenblätter waren einfach viel zu schwer für mich. Wieso war das so schwer für mich?

Im Grunde war das ein Blatt Papier mit Zeichnungen darauf die man aus dem Kindergarten und/oder der Vorschule kennen gelernt hat. Es gab da immer jemanden der einem genau gesagt hat, wie man „dies und das“ zu tun hat, in dem Alter tut man das dann auch und akzeptiert die Welt wie sie einem „erzählt“ wird. Wenn man später anderer Auffassung ist und nur leicht an der Oberfläche kratzt und es „wagt“ das seit Jahrtausenden von Jahren „entdeckte“ Wissen in Frage zu stellen, hagelt es Kritik und/oder man versucht einem Menschen wie mich, mit genau diesem „Wissen“ eines besseren zu belehren. Und dann auch oft in einem Ton, als gäbe es da draussen (oder besser hier) keine anderen Tatsachen.. keine „logischen Verknüpfungen“ um auf „etwas anderes“ als 90% der „Wissenschaft“ zu kommen.

Es ist meiner Auffassung nach unabdingbar nach eigenen Erkenntnissen oder nach dem gesunden Menschenverstand zu gehen, nicht aber nach theoretischen „Wundern“. Leider ist die Antwort zu vielen Themen sehr einfach – nur vielleicht zu einfach für manche Doktoren.

Kommen wir zurück zu meiner kleinen Ausführung. In der Schule habe ich schwer geschufftet und gelernt – zu Hause aber, schön viel Nintendo/Super Nintendo gespielt. Ich fand die Spiele, die Trickfilme, alles bunte sehr schön und, was man beim spielen und ärgern mit Geschwistern lernt, ist das man keine Verantwortung zu tragen hat, wenn man ältere Geschwister hat. Es kam da sicherlich mal das eine oder andere „Game Over“, aber dannach ging es mit einer kleinerne Verzögerung weiter. Man lernt in der Tat daraus, dass man sich bei bestimmten Situationen anderst verhalten muss. Nur lernt man wirklich was fürs Leben? Ich denke eher das Gegenteil.

Wenns in der Schule/ aufm Spielplatz Probleme gab, gabs da immer noch die „großen“ die einem zur Seite stehen – die einem Beschützen.
Nur, brauchte ich das alles ?- Ich hatte wenig Respekt vor anderen Menschen, kein verantwortungsbewusstses handeln. Ich hab mich mit jedem geprügelt, der nicht meiner Meinung war oder der mich herausgefordert hatte.

Ich war mit „Energie“ geladen, war schnell zu verägern und ging immer auf das los was mich in meinem „Stolz“ gekrängt haben könnte – wenn man das so sagen kann. Dafür hab ich in der Tat „Respekt“ bekommen und mit mir war entsprechend kein gutes Kirschenessen.

Nur woher kommt dieses Gefühl, ständig unter „Strom“ zu stehen? Ist es eine Unsicherheit? Ist es Angst?
In den ganzen Jahren in welchen ich soooo viel Zeug gelesen hab ist mir aufgefallen, dass ich schon immer so war wie ich bin. Ich habe Angst vor mir selbst. Interessanterweise habe ich dann auch Wutausbrüche in mir, die genau das wiederspiegeln, was ich in mir habe und nicht „auflöse“. Man sieht seinen Spiegel von sich selbst in anderen, das heisst für mich auch wie sehr ich mist selbst hassen kann oder lieben kann (Dualität).

Das Problem dabei ist auch wie sehr man dabei aufpassen muss. Aufpassen auf die Veranlagungen in einem, die über Jahrtausende verstärkten Muster, die man nicht aufgelöst hat – ich hab gelesen das sei ein „Accumilation“-Effekt – also das Verstärken der „Konsequenzen“ daraus. Sei es Verlangen nach Liebe, Verlangen nach Sex, oder das Verlangen nach mehr. Mehr von was?
Mehr von dem was ich nicht bin, aber was ich in mir zum Ausdruck bringe. Ausdruck von Angst, oder der Ausdruck von Unerhlichkeit zu mir selbst.

Muster die mir zeigen (meist schmerzhaft) wie sehr mein „Verlangen“ in mir, körperliche Ausprägungen annehmen (wie ein Krebsgeschwür) kann. Das ist genau wie, wenn man sich immer wünscht seine Traumfrau/Traumann zu begegeben und dabei auszublenden, dass man diesen Wunsch von Fernsehen/Filmen/“Freunden“/was auch immer aufgenommen hat. Ich bin nicht ich selbst wenn ich schon bereits daran denke und „hoffe“, den „Hoffen“ und „Denken“ lässt einem nicht in der Gegenwart verweilen, sondern stützt sich auf sehr alte „Muster“ seiner Vergangenheit. Muster die von früheren Leben verstärkt wurden.
Jede Verstärkung der Eigenschaft oder der „Dinge“ die man selber nicht ist, führt zwangsläufig zur Krankheit.

Nur wie kam es soweit?  Was war es warum ich so unzufrieden mit mir selbst wurde und Angst vor dem Leben bekommen habe ?

An dieser Stelle hilft es nicht, Geschehenisse auf Fehler anderer Menschen zu schieben. Jedes Ereignis welches mich geprägt hat, wurde von mir bewusst oder unbewusst verursacht und „verlangt“.

Film „The I Inside“ –
If you could go back in your life and change just one thing…
Do you know what you would change ?

Es gibt da draussen nur wenige Filme die einem in dieser Hinsicht helfen können. Ich musste an das „the i inside“ denken, als ich diesen Text schrieb.

Ich werde in einem weiteren Teil nocheinmal auf das eingehen, was mich geprägt hat.

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